Contact an expert

Beim Versenden trat ein Fehler auf, bitte versuchen Sie es später erneut

Fragen Sie uns

Wie können wir Ihnen helfen?

Bitte leiten Sie mich zur allgemeinen Startseite weiter.
Durch Ihre Auswahl stimmen Sie unseren Cookie-Richtlinien zu

Ungültige Benutzerkennung

Es ist ein Fehler ist aufgetreten! Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Ungültige Benutzerkennung

Es ist ein Fehler ist aufgetreten! Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Emissionskontrolle und VOC-Beseitigung

Emissionskontrolle und VOC-Beseitigung

Die Beseitigung von flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs) ist verfahrenstechnisch mit einer Entfeuchtung mittels Adsorptionsrotoren vergleichbar. Für die VOC-Abreinigung wird allerdings adaptierte Munters Rotor-Technik verwendet, wobei die Rotoroberflächen anstelle von Entfeuchtungsmitteln mit Zeolith beschichtet werden.

Was sind VOCs ?

VOC steht für flüchtige organische Verbindungen. Flüchtige Chemikalien verursachen Dämpfe bei Raumtemperatur. Organisch ist ein Molekül, wenn es Kohlenstoff enthält. Flüchtige organische Verbindungen beinhalten industrielle Chemikalien, Lösungen, Alkohole und sogar Benzin. VOCs bilden in Verbindung mit Sonnenlicht atmosphärisches Ozon oder Smog.

Was sind Zeolithe ?

Zeolithe sind natürlich vorkommende Mineralien in Kristallform. Ein Zeolith-Mineral ist eine kristalline Substanz, deren Struktur charakterisiert ist durch ein Gerüst aus eckenverknüpften Tetraedern. Jeder Tetraeder besteht aus vier Sauerstoffatomen, die ein Kation umgeben. Natürliche Zeolithe sind Aluminium-Silikate, Kalzium, Natrium, Barium und Kalium. Natürliches Zeolith ist hydrophil (wassernehmend) und hat die Eigenschaft zur Absorption und Desorption von Wasser. Synthetisches Zeolith ist für gewerbliche Anwendungen bereits vor mehr als 70 Jahren entwickelt worden. Hydrophobisches (wasserabweisendes) Zeolith ist ein anorganisches Kristall mit Eigenschaften, welche die VOC Absorbtion begünstigen. Hydrophobisches Zeolith ist ein stabiles Kristall, sein inerter Charakter verhindert chemische Reaktionen. Es ist nicht entflammbar und widerstandsfähig gegen hohe Temperaturen und reagiert nicht mit starken Säuren.

Wie funktioniert Zeolith ?

Die Grundstruktur des Zeolith ist der Tetraeder oder die Pyramide die von Silikondioxiden geformt sind. (SiO2). Der Tetraeder hat ein Silikonatom im Inneren und ein Sauerstoffatom an jeder Ecke.

Zeoliothe sind durch die Sauerstoffatome verbunden, verbundene Zeolithen formen Poren. Die Größe der Poren ist abhängig von der Anzahl an Zeolith-Molekülen, die verbunden sind. Als Kristall hat das Zeolith eine stabile Struktur, daher hat jede Art von Zeolithen eine bestimme Anordnung von Zeolith-Molekülen und jede Art von Zeolith hat eine eigene Porengröße.

Die Größe der organischen Verbindung bestimmt, welche zeolithische Porengröße am besten geeignet ist, um sie zu absorpieren. Munters Zeol benutzt eine Mischung aus hydrophoben Zeolithen mit unterschiedlichen Porengrößen. Diese Mixtur erlaubt ein breites Einsatzgebiet von organischen Lösungen, die von ihnen absorbiert werden. Die meisten gewerblich verfügbaren Lösungsmittel werden von unseren hydrophobischen Zeolithen absorbiert.

Durch eine geringe Anziehungskraft werden die VOCs in den zeolithischen Poren festgehalten. (Das ist eine schwache physikalische Kraft zwischen chemisch neutralen Verbindungen). Die VOCs verbleiben in der Pore, bis Energie (Hitze) benutzt wird, um sie auszutreiben. Die Hitze löst die VOCs aus der Verbindung mit dem Zeolith und treibt sie mit der Luft aus.

Wenn VOC beladene Luft durch die zeolithischen Moleküle strömt, fungieren die Zeolithen als Rückhaltefilter oder Molekularsieb, halten die Verbindungen fest und hindern diese am Durchtritt.

Anmeldung für unseren Newsletter

Mit unseren Email Newsletters erhalten Sie stets die aktuellen Informationen über Munters. Wir versenden ca. 4 mal jährlich einen Newsletter, den Sie…

Read more

Relevante Produkte

Fallstudien