SPOTLIGHT: Stillstandskorrosion an Turbinen zuverlässig verhindern

Sep 24, 2026

Schutz für Turbinen während geplanter und ungeplanter Stillstände

Stillstandszeiten gehören zum Betrieb vieler Turbinenanlagen. Sie entstehen beispielsweise durch saisonale Produktionszyklen, Wartungsarbeiten oder den Einsatz von Reserveanlagen. Während dieser Phasen steigt jedoch das Risiko von Korrosionsschäden erheblich. Feuchtigkeit, die nach dem Betrieb im System verbleibt, kann Bauteile angreifen und langfristig zu Leistungseinbußen, erhöhten Wartungskosten und ungeplanten Ausfällen führen.

 

Feuchtigkeit als Hauptursache für Korrosion

Korrosionsschäden entstehen vor allem durch Restwasser auf Oberflächen sowie durch eine hohe relative Luftfeuchtigkeit innerhalb der Turbine. Für einen wirksamen Schutz muss vorhandene Feuchtigkeit entfernt und die relative Luftfeuchtigkeit dauerhaft unter 50 Prozent gehalten werden. Nur so lässt sich die Bildung von Kondensat und damit die Grundlage für Korrosion zuverlässig vermeiden.

 

Warum Warmluft allein nicht ausreicht

Traditionell wurden Turbinen während Stillstandszeiten häufig mit erwärmter Luft konserviert. Diese Methode senkt zwar kurzfristig die relative Luftfeuchtigkeit, entfernt jedoch keine Feuchtigkeit aus der Luft. Dadurch kann es innerhalb der Anlage weiterhin zu Kondensatbildung kommen, insbesondere an kühleren Oberflächen. Die Folge sind lokale Korrosionsherde und ein unzureichender Langzeitschutz.

 

Trockenluftkonservierung für maximale Betriebssicherheit

Mit der adsorptionsgestützten Luftentfeuchtung bietet Munters eine bewährte und zuverlässige Lösung zur Vermeidung von Stillstandskorrosion. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren wird der Luft aktiv Feuchtigkeit entzogen. Die resultierende Trockenluft besitzt einen deutlich abgesenkten Taupunkt und verhindert selbst nach Feuchtigkeitsaufnahme innerhalb der Turbine das Erreichen kritischer Korrosionsbedingungen.

Dadurch wird die Entstehung von Kondenswasser wirksam verhindert und die Anlage bleibt auch bei längeren Stillstandszeiten optimal geschützt. Betreiber profitieren von einer höheren Anlagenverfügbarkeit, geringeren Instandhaltungskosten und einem langfristigen Werterhalt ihrer Turbinen.

 

Einfache Integration in bestehende Anlagen

Die Trockenluft wird über flexible oder fest installierte Leitungen mit leichtem Überdruck in die Turbine eingebracht. Durch die gezielte Durchströmung aller relevanten Bereiche wird vorhandene Restfeuchtigkeit kontinuierlich abgeführt. Bereits kurz nach Beginn der Konservierung trocknen feuchte Oberflächen ab, während die dauerhaft trockene Luft einen wirksamen Schutz vor erneuter Korrosion gewährleistet.

 

Munters Lösungen für die Turbinenkonservierung

Munters Adsorptions-Luftentfeuchter sind sowohl für den stationären Einbau als auch als mobile Lösung für mehrere Turbinen verfügbar. Die Systeme werden anschlussfertig geliefert und verfügen über alle erforderlichen Komponenten für einen zuverlässigen und effizienten Betrieb. Dank ihrer robusten Bauweise eignen sie sich ideal für den langfristigen Einsatz in anspruchsvollen Industrieumgebungen.

 

Warum Munters?

Mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Luftentfeuchtung unterstützt Munters Betreiber von Kraftwerks- und Industrieanlagen dabei, Korrosionsrisiken zu minimieren, Anlagenwerte zu schützen und die Verfügbarkeit kritischer Systeme zu sichern. Unsere Trockenluftlösungen schaffen optimale Bedingungen für eine zuverlässige und wirtschaftliche Turbinenkonservierung.

 

Wenn Sie erfahren möchten, wie unsere Lösungen Ihrem Unternehmen helfen können, dann nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf. Unsere erfahrenen Vertriebsingenieure freuen sich auf Ihre Anfrage.