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OASIS™ - Optimaler PUE-Wert ohne Gefährdung der Ausfallsicherheit

Im Jahr 2011 eröffnete Janjoris van der Lei, der mehr als 15 Jahre Erfahrung mit Rechenzentren besitzt, in Belgien das dreistöckige Rechen-zentrum DCO2 mit einer Fläche von 5.600 m2.

Das DCO2 wurde ursprünglich über ein freies Kühlsystem gekühlt, das kaltes Wasser aus einem Wasserreservoir nutzte, um so die Zuluft über eine Spule abzukühlen. Dieses System wurde von van der Lei selbst entworfen, der auch für das hochentwickelte biometrische handflächen-Zugangskontrollsystem verantwort-lich ist, das von den Kunden genutzt wird, um die Anlage zu betreten.
Das ursprüngliche freie Kühlsystem arbeitete mit einem sehr niedrigen PUE-Wert, hatte jedoch Probleme mit der Staubbildung. Durch Verschmutzungen aus dem umgebenden Ackerland mussten die Filter sehr oft ausgetauscht werden. Tatsächlich wurde so eine umfangreichere Filtrierung benötigt, die zu einem höheren Druckabfall und zu einem erhöhten Bedarf an Ventilator Leistung führte.

BBei einer Onlinesuche stieß van der Lei dann auf das OASISTM System mit Indirektem Verdunstungskühler (IEC) von Munters. Dieses System nutzt einen korrosionsbeständigen Polymer-Wärmeübertrager, um trockene und kühle Luft zu produzieren. Das Prinzip des OASISTM IEC ist seit einigen Jahren bereits nachweislich eine sehr erfolgreiche Kühltechnik für Rechenzentren in den USA. Eine außerordentlich energieeffiziente und mehrfach ausgezeichnete Technik, die jetzt in Europa vorgestellt wird.
Das Rechenzentrum von Herrn van der Lei befindet sich ganz in der Nähe der europäischen Munters Produktionsstätte des OASISTM IEC, so dass ihn auch der lokale Service von der Lösung überzeugte.

Seit Juli 2012 wird das Rechenzentrum nun von dem OASISTM IEC von Munters gekühlt. Die Inbetriebnahme erfolge kurz vor einer Hitzewelle in Belgien, wodurch die Kapazitäten des Systems direkt unter Beweis gestellt werden konnten.
Die Temperatur im Rechenzentrum muss ganzjährig bei 22°C gehalten werden, und der OASISTM IEC hat während dieses heißen Sommers einwandfrei funktioniert und so alle Anforderungen vollständig erfüllt.
Das Wasser, das im „Wet-Summer“-Modus für die Kühlung des Polymer-Wärmeübertragers im OASISTM IEC System genutzt wird, stammt aus einem Puffertank für Regenwasser mit einem Fassungsvermögen von 4 Mio. Liter – eine ökologische Lösung, die die nachhaltige Philosophie des Unternehmens stützt.

Während die Außentemperaturen im Verlauf des Jahres fielen, wurde das System auf den „Dry“-Modus umgeschaltet. Dabei wird der Wärmeübertrager ausschließlich durch Außenluft gekühlt, die sich dabei nie mit der Luft vermischt, die das Rechenzentrum kühlt.

Doch nicht nur die Stromrechnung ist wichtig - auch die Betriebssicherheit zählt. Herr van der Lei bestätigt, dass die verbesserte, staubfreie Luft einen sehr niedrigen PUE-Wert von 1,11 aufweist.
Weiterhin bietet der OASISTM IEC Flexibilität durch die unterschiedlichen Betriebsmodi, die individuelle Einstellungen ermöglichen und es so erlauben, Energie- und Wasserverbrauch, etc. zu beeinflussen.

Vor allem Flexbilität

Da das DCO2 als kleines privates Unternehmen mit 15 Mitarbeitern betrieben wird, besitzt es viel Unabhängigkeit und Flexibilität und damit die Möglichkeit, unverzüglich zu reagieren und zu handeln. Im Gegensatz zu größeren Unternehmen mit einer festeren Struktur und Budgetprozessen kann van der Lei die Investitionsausgaben minimieren, indem er das Rechenzentrum nur dann erweitert, wenn zusätzliche Kapazitäten benötigt werden, statt alles gleichzeitig fertigstellen zu müssen.
Bei vervollständigter Erweiterung wird das DCO2 einmal 1.500 Racks beherbergen und eine geschätzte Kühlleistung von 5 MW benötigen. Derzeit sind 15% des Rechenzentrums belegt und da vorerst nur einem OASISTM IEC System in Betrieb ist, wird das ursprüngliche freie Kühlsystem aus Redundanzgründen beibehalten. Das Rechenzentrum wird schätzungsweise in 4 bis 5 Jahren vollständig ausgelastet sein.

Zu den heutigen Kunden gehören sowohl lokale

Geschäftsbesitzer als auch große Geldinstitute, Einzelhandelsunternehmen und belgische Schulen. Die belgischen Kunden wissen die unmittelbare Nähe des Rechenzentrums zu schätzen.
Neben der Nähe und dem sicheren und effizienten Betrieb profitiert das DCO2 ebenfalls davon, dass es ein anbieterunabhängiges Rechenzentrum ist - genau an der Internetleitung zwischen London und Frankfurt platziert. Das gewährleistet eine schnelle, günstige und sichere Verbindung.

Schnelle Fakten

  • Betriebssicherheit
  • Vollständige Trennung der Luftströme
  • Kein Staub, keine Kontaminierung
  • Niedrige Luftfeuchtigkeit
  • PUE-Wert bei nur 1,11
  • Geringe WartungskostenHandflächen-

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