Gasverteiler-Stationen2.jpg

Trockene Luft schützt vor Schäden in Gasverteiler-Stationen

Erdgas gehört zu unseren wichtigsten Primärenergien überhaupt. Es wird unter hohem Druck in Pipelines zu den örtlichen Stadtwerken transportiert und an die Gasverteiler-Stationen übergeben. Die Gasverteiler-Stationen werden von den Stadtwerken unterhalten und gewartet. Die Aufgabe einer Gasverteiler-Station besteht darin, das Erdgas unter gleichbleibendem Druck bedarfsgerecht an das örtliche Netz und damit zum Endverbraucher zu verbringen.

Dazu muss das verflüssigte, unter hohem Druck stehende Erdgas entspannt werden. Hinter den Drosselorganen kommt es also zur Verdampfung von Erdgas. Durch die Verdampfungsenthalpie wird der Umgebung Wärme entzogen. Die gasleitungen innerhalb der Station kühlen sich ab und die Rohre schwitzen stark. Aufgrund der niedrigen Oberflächentemperaturen fällt auch die Lufttemperatur innerhalb des Gebäudes, daher erhöht sich die relative Luftfeuchtigkeit im Sommer teils über 80% relative Feuchte (r.F.).
Feuchteschäden an der Bausubstanz sind die unvermeidbare Folge.

Schimmelbildung, hervorgerufen durch perma-nent hohe relative Luftfeuchtigkeit innerhalb des Gebäudes, ist hier keine Seltenheit. Frostschäden im Winter und daraus resultierend hohe Gebäude-Sanierungskosten zur Beseitigung von Feuchteschäden sind die Folge, da die Bausubstanz nicht austrocknen kann.

Gasverteiler-Stationen unterliegen besonderen Bestimmungen

Gasverteiler-Stationen unterliegen den gängigen ATEX-Bestimmungen, das heißt in diesen Räumen dürfen keine herkömmlichen Luftentfeuchtungsgeräte zur Aufstellung gebracht werden. An dieser Stelle kommt die Munters Sonderverfahrenstechnik zum Tragen.

Munters Verfahrenstechnik und Lösung

Mit Hilfe der adsorptiven Luftentfeuchtung ist es möglich, in einem Schritt Außenluft unterhalb des Taupunktes der kalten Anlagenteile innerhalb der Gasverteiler-Stationen zu entfeuchten. Die Gasleitungen trocknen ab und es kann nicht zur Auffeuchtung des Raumes kommen, was nachhaltig die Bausubstanz vor Feuchteschäden bewahrt.

Die Luftentfeuchtungsanlage von Munters kommt außerhalb der Ex-Schutz-Zone zur Aufstellung. Sonderregelorgane und Sicherheitseinrichtungen überwachen die Luftfeuchtigkeit im Inneren und trennen die Luftaufbereitung, beispielsweise bei einem Stromausfall, zuverlässig von den sensiblen Anlagenteilen, die dem Ex-Schutz zuzuordnen sind.

Die Munters Anlagen sind selbstüberwachend ausgeführt, für Außenaufstellung konzipiert und können auf Wunsch auch mit einer zentralen Leittechnik kommunizieren.

Die Munters Technologie

Das Herz der Munters Luftentfeuchter ist der Sorptionsrotor. Der Rotor arbeitet, wie der Name schon sagt, nach dem Sorptionsprinzip. Dies bezeichnet den Absorptions- oder Adsorptionsprozess, bei dem der Luft mithilfe eines Entfeuchtungsmittels Wasserdampf direkt entzogen wird.
Die zu trocknende Luft strömt dabei durch den Sorptionsrotor, sodass das Entfeuchtungsmittel ihr den Wasserdampf direkt entziehen und die Feuchtigkeit speichern kann, während sich der Rotor dreht. Die entfeuchtete Luft wird dann dem Raum oder einem Produktionsprozess zugeführt.

Wenn dann das Entfeuchtungsmittel mit dem darin gespeicherten Wasser den Regenerationsabschnitt durchläuft, wird der Wasserdampf von einem gegenläufigen erwärmten Luftstrom aufgenommen und mit diesem nach außen transportiert.

Dies ist ein kontinuierlicher Vorgang, der eine hocheffiziente, unterbrechungsfreie Ent-feuchtung gewährleistet.

Schnelle Fakten

  • Kondensation an den Rohren und damit eine Auffeuchtung des Raumes
  • Schimmelbildung und Feuchteschäden an der Gebäudesubstanz
  • Frostschäden im Winter
  • hohe Gebäude-SanierungskostenGasleitungen

Wir sind Experten

Wir kennen unsere Produkte und
leiten Ihre Kontaktinformation
an den richtigen Ansprechpartner
in Ihrem Land weiter.