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Munters gewinnt den Deutschen Rechenzentrumspreis 2014

19.11.2014 09:57:15

Das OASIS™ IEC System von Munters für eine effiziente und sichere Rechenzentrumskühlung ohne Kompressionskälte gewinnt in diesem Jahr den Deutschen Rechenzentrumspreis in der Kategorie „RZ-Klimatisierung und Kühlung“.

Dieser renommierte Preis – auch schon „Oscar der Rechenzentren“ genannt - wurde 2011 erstmalig im Rahmen der Networking-Plattform future thin­king für inno­va­tive, energieeffiziente Pro­dukte in diesem ­Be­reich verliehen. Das future thinking Netzwerk hat es sich zum Ziel gesetzt, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Innovationen in der Rechenzentrums-Branchevoranzutreiben.

Jedes Jahr finden die Bekannt­gabe der Gewinner und die Preis­ver­lei­hung im Rahmen einer fest­li­chen Abend­gala statt. Nachdem eine unab­hän­gige Fach­jury, bestehend aus einem Gremium von ehrenamtlichen Experten aus Wirtschaft, Verbänden sowie Forschung und Lehre, ihre Auswahl unter 54 Einreichungen in 10 Kategorien getroffen hatte, wurden die Preisträger in diesem Jahr im Palais Frankfurt bekanntgegeben.

Schon früh war klar, dass es das OASIS™ IEC System von Munters unter die ersten Drei in seiner Kategorie geschafft hatte. Am Ende wurde dieses revolutionäre System mit dem 1. Preis durch die Jury belohnt und schaffte es obendrein auf den 3. Platz beim Online-Publikumspreis.

                                                                                                                            

Das Munters OASIS™ IEC System nutzt zur Wärmeableitung Außenluft, die über die Außenfläche eines befeuchteten Wärmetauschers gezogen wird. Diese Außenluft kommt zu keinem Zeitpunkt in Kontakt mit der Luft im Rechenzentrum. Dies schließt das Risiko von Verunreinigungen oder Probleme mit Luftfeuchtigkeit, die zu Korrosionsschäden an Servern führen können, aus.

Das Besondere ist die elliptische Form der Wärmetauscherkanäle, welche die für die Wärmeableitung zulässige Oberfläche maximiert und in ausreichender Weise elastisch ist. Während des Betriebes dehnen sich die Polymerkanäle aus und ziehen sich wieder zusammen. Etwaige Ablagerungen werden an der Außenseite abgeworfen, was die Verwendung von unbehandeltem Leitungswasser, behandeltem Grau-, Oberflächen- oder Regenwasser möglich macht. Der Prozess der indirekten Verdunstungskühlung benötigt nur ein Drittel der Wasserdurchflussmenge eines konventionellen Verdunstungkühlers.

Ziel war die Entwicklung eines modular erweiterbaren Systems, das die hohen  Anforderungen an Hochverfügbarkeit und an Betriebssicherheit im RZ erfüllt und gleichzeitig den Energiebedarf senkt. OASIS™ IEC vereint energieeffizient Lüftung mit Kälte und Regelung und kann die erforderliche Kühlung bei beträchtlich geringerem Energieverbrauch als bei der konventionellen RZ Klimatisierung bereitstellen. Aufgrund seiner modularen Bauweise kann es mit dem Rechenzentrum wachsen.

Die Vorteile des Systems sind

  • Schutz der Server vor Außenlufteinfluss

  • Reduzierter Energieverbrauch um bis zu 75% *

  • Reduzierter CO2 Ausstoß *  

  • Hohe Betriebssicherheit durch hohe Redundanz

  • Modular erweiterbar

  • Geringe Stellfläche *

  • Verwendung von unbehandeltem Leitungswasser oder behandeltem Oberflächen-, Grau- o. Regenwasser zur Verdunstungskühlung

  • Amortisation innerhalb eines Jahres *

* verglichen mit konventionellen Anlagen

 Anton Immerz, Key Application Manager Datacenter bei Munters, der die Auszeichnung von Prof. Martin Kriegel von der Technischen Universität Berlin entgegennahm, sagte: "Ich glaube, diese Technologie ist ziemlich speziell. Was es wirklich besonders macht, ist die clevere Art, wie Munters das ureigene  Verdunstungskühlprinzip der Natur nutzt, um eine nachhaltige Lösung für Rechenzentren mit drastischen Energieeinsparungen zur Verfügung zu stellen. Es ist fantastisch."  Die Jury stimmte dem zu.


"Fantastisch" war ein oft gehörtes Wort in Gesprächen mit den Juroren, um die OASIS™ IEC Technologie zu beschreiben. Anton Immerz erklärte weiterhin: "Mit dieser Technologie ermöglichen wir den Rechenzentren, einen pPUE -Werte von weniger als 1,03 zu erreichen sowie ihre Umweltbelastung und die Kohlendioxid-Emissionen drastisch zu reduzieren.“

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