TC Energy pumpt Erdgas durch unterirdische Pipelines von Produktionsstätten im Westen Kanadas zu Verbrauchern im Osten Kanadas und im Mittleren Westen der USA. Gasgeneratoren treiben Turbinen an, die wiederum Kompressoren antreiben, die Erdgas verdichten, um es im ganzen Land zu transportieren.
Kurzinfo
- Erhöhter Wirkungsgrad der Turbine
- Kompaktbauweise
- Passt sich einem schnellen Temperaturanstieg an
- Nutzung vorhandener "freier" Wärmequellen
- Geringer Druckabfall
Munters Thermo-Z Wärmetauscher installiert
Pipeline-Ingenieure haben vor langer Zeit gelernt, dass diese Gasgeneratoren effizienter laufen, wenn die Einlassluft über 70 °F liegt. "Sobald man auf kaltes Wetter trifft, verliert man an Effizienz", sagt Marie Standing, leitende Maschinenbauingenieurin bei TC Energy. Um den schlechten Wirkungsgrad in den Wintermonaten zu beheben, wurde ein Thermo-Z-Wärmetauscher von Munters an einem Turbinenauspuff der Verdichterstation in Saskatchewan installiert. Der Wärmetauscher gewann Wärme aus den Turbinenabgasen zurück und nutzte sie, um einen Teil der Einlassluft auf 385 °F vorzuwärmen. Es vermischte sich dann mit der restlichen kalten Einlassluft, um den gesamten Einlassluftstrom auf 75 °F zu bringen, wodurch die Betriebsleistung reduziert wurde. TC Energy erfuhr auch, dass der Turbinenbetrieb eine schwierige Umgebung für Wärmetauscher darstellt, da die Turbinen schnell auf eine Betriebstemperatur von über 1000 °F hochfahren. Ursprünglich wurde ein Wärmetauscher eines anderen Herstellers verwendet, der jedoch nach nur drei Monaten Betrieb ausfiel. Wärmetauscher hält rauen Bedingungen stand Marie Standing sagt, dass das schnelle Hochfahren dem Turbinenbetrieb inhärent und schwer zu kontrollieren ist. TC Energy konnte die Startrate nicht reduzieren, da dies den Betrieb bei jedem Start verzögert hätte. Für den kundenspezifischen Hochtemperatur-Thermo-Z ist dies jedoch kein Problem, da er eine schnelle Wärmeausdehnung ermöglicht. Ein Wärmetauscher, der solch rauen Bedingungen standhält, ist in der Branche unüblich. TC Energy nutzt den Wärmetauscher jetzt drei bis fünf Monate im Jahr, und wie Marie Standing sagt: "Das hört sich vielleicht nicht nach viel an, aber wenn man die Anzahl der Tage zusammenzählt, ist es eine ganze Menge." Nach dem Erfolg dieses Versuchs plant das Unternehmen, weitere Turbinen von Verdichterstationen mit einem Wärmetauscher auszustatten.
Kurzinfo
- Erhöhter Wirkungsgrad der Turbine
- Kompaktbauweise
- Passt sich einem schnellen Temperaturanstieg an
- Nutzung vorhandener "freier" Wärmequellen
- Geringer Druckabfall

